Länger laufen heißt langsamer Laufen
Genauso wie z.B. beim Training in der Leichtathletik, ist es auch beim Laufen wichtig, sich Woche für Woche zu steigern, sprich, länger zu laufen. Es wird oftmals derselbe Fehler begangen. Läufer, die ihre Laufdistanz verlängern, behalten ihr Tempo bei. Das ist aber falsch!
Ohne Probleme schaffen Sie nur die längere Strecke, wenn Sie ihr Tempo verlangsamen. Um dies herauszufinden machen Sie den Sprechtest. Können Sie während des Laufens ohne Atemnot sprechen, laufen Sie im perfekten Tempo. Für diejenigen, die eine Pulsuhr besitzen bedeutet das: Das Tempo sollte etwa 70 Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz betragen. Für denjenigen ohne Pulsuhr gilt: Das Tempo sollte etwa 30 Sekunden pro Kilometer langsamer sein als bei Ihren bisherigen lockeren Dauerläufen.
Um seine Läufe auszubauen braucht man aufjedenfall viel Zeit. Unter Zeitdruck verliert sich ein schnellerer Lauf schnell in Überlastung. Man driftet in der Regl schnell dazu ab zu schnell zu laufen.
Für eine doppelt so lange Laufdistanz, sollten Sie sich mehr als doppelt so viel Zeit einbauen. Beachten Sie hierbei, dass Sie nicht nur länger laufen, sondern pro Kilometer auch langsamer. Als Beispiel: Liefen Sie bisher 5 Kilometer in 30 Minuten, brauchen Sie nun für 10 Kilometer nicht 60 Minuten, sondern 65. Denn der Grundsatz lautet pro Kilometer 30 Sekunden langsamer zu laufen.